Es betrifft UNS

Auch wenn uns die Schicksale der Kinderarbeiter oder der Näherinnen, die für H&M arbeiten, so weit weg und ungreifbar vorkommen, müssen wir uns bewusst werden, dass wir mit jedem gekauften Kleidungsstück diese ausbeuterischen Strukturen unterstützen.
Auch wenn man angesichts dieser grausamen Realität resignieren oder verzweifeln will, muss man sich immer wieder ins Bewusstsein rufen, dass wir als Konsumenten keineswegs machtlos sind, sondern durch den Boykott von unfair erzeugter Ware aktiv gegen diese unmenschliche Unternehmenspolitik kämpfen können.
Wem das noch nicht genügt, sollte sich klar sein, dass auch wir direkt unter den profitorientierten Strukturen leiden. Mit Hungerlöhnen, Diskriminierung und Verweigerung grundlegender Arbeitsrechte müssen auch H&M Mitarbeiter in Europa oder den USA leben. Dieses scheinbar so harmslose Unternehmen, was besonders durch den hohen Umsatz in Deutschland profitiert, ist also weder hier oder anderswo an menschenwürdigen Arbeitsbedingen interessiert, sondern stellt die eigene Umsatzsteigerung an höchste Stelle.

Dass Arbeiten für H&M auch in Deutschland oder den USA mit Verstößen gegen die Rechte der Arbeiter und Niedriglöhnen verbunden ist, wird besonders an diesen Beispielen deutlich:

http://www.prnewswire.co.uk/cgi/news/release?id=113715

http://www.streik.tv/video/983/H_amp_M_Hamburg_Protestaktion_gegen_den_Missbrauch_von_Zeitarbeit.html