Machen Sie mit bei der Kampagne Transparenz-Jetzt!

Egal ob Luxuskonzern oder Discounter, immer wieder sind Unternehmen verantwortlich für Hungerlöhne, unbezahlte Überstunden und Umweltschäden. Zugleich beschwören sie in ihren Hochglanzbroschüren ihre sozialen und ökologischen Werte. Die Politik muss endlich für Transparenz sorgen! Unternehmen müssen offen legen, wie sozial und ökologisch sie wirklich handeln. Nur gesetzlich verbindliche Regeln sorgen dafür, dass soziale und ökologische Produktionsbedingungen sichtbar gemacht werden.

Macht/Machen Sie mit bei der Kampagne „Transparenz Jetzt!“ und fordert/fordern Sie Kanzlerin Merkel auf, dass….

verbindliche Berichtspflichten für Unternehmen eingeführt werden,
Unternehmen Lieferanten, Produktionsstandorte und die Herkunft ihrer Produkte kennzeichnen müssen,
Verstöße gegen die Offenlegungspflicht bzw. Falschinformationen mit Sanktionen belegt werden.

Hier geht’s zur Aktion: www.transparenz-jetzt.de.

Und damit nicht genug, es gibt einen neuen Film, der die Ausbeutung in der Lieferkette sichtbar macht: http://www.youtube.com/watch?v=nzAmh42u70k
Vielen Dank fürs Mitmachen!

RECHTE FÜR MENSCHEN REGELN FÜR UNTERNEHMEN

RECHTE FÜR MENSCHEN REGELN FÜR UNTERNEHMEN

http://corporatejustice.org/?lang=de

Haben Sie sich eigentlich schonmal gefragt, wo Ihre Kleidung herkommt?

http://www.youtube.com/watch?v=JWL_vE-joo4

Alternativen suchen? & finden!

Kleidung ist leider ein bisschen zuviel als nötig in der bedenkenlos Konsum-Schiene gelandet. Die heute stattfindende überdimensionale Produktion von Textilen, geht einerseits in vielen Produktionsländern (oft Entwicklungs-und Schwellenländern wie Usbekistan und Indien, die die weltgrößten Produzenten von Baumwolle sind) zu Lasten der Umwelt, andererseits zahlen die Arbeiter die niedrigen Verkaufspreis mit schlechten Arbeitsbedingungen (Überstunden und Gewalt), Krankheiten (die oft tödlich enden; jährlich sterben 30.00-40.00 Menschen/Kinder an den Folgeerkrankungen von Pestizideinsatz)…

Aber das ständige Shoppen, das von einer selbstreflektierten Perspektive betrachtet oft als Ersatzbedürfnissbefriedigung dient, muss nicht bis zur Endgültigen Zerstörung unserer Lebensgrundlage weitergehen…

„Second Hand“-Kleidung könnte also eine Alternative zur Billigklamotte aus Schweißarbeit-Kinderhand-und Raubbau an der Natur sein. Der Kauf von schonmal getragenen Kleidungsstücken schont vor allem Ressourcen.

Eine ganz unkommerzielle Möglichkeit, die gleich zwei positive Seiten hat, ist die Klamottentauschparty, hier kannst du deinen Kleiderschrank mit neuen Teilen bestücken und gleichzeitig Alte, nicht mehr gern getragene oder zu kleine loswerden.
Jeder von uns hat mindestens ein Duzend Teile im Schrank die länger als 3 Monate nicht mehr getragen wurden, Platz rauben, aber jemand anderem mit gleicher Größe findet sicher Gefallen daran. Eine Klamottentauschparty zu organisieren ist kein großer Aufwand, Ort des Tauschens kann sein – der Garten oder das eigene Wohnzimmer, Teilnehmer Freunde & Bekannte.

www.klamottentausch.net

Eine andere Alternative die natürlich als kommerziell bezeichnet werden muss sind Kleider aus Fairem Handel.
Hier merkt man, wenn man auf den Preis schaut dass entlang der Produktionskette Menschen die für diese Ware gearbeitet haben Löhne bezahlt bekommen, die ihre Existenz sichern.
Wenn nach dem Kriterium der Notwendigkeit und nicht nach dem der Bedürfnisbefriedigung über Konsum eingekauft wird, sind selbst für Geldbeutel die nicht prall gefüllt sind, FAIR GEHANDELTE Klamotten bezahlbar. Wer muss schon zweimal die Woche „shoppen gehen“ um glücklich zu sein?

Hier einige Links zu Online-Shops:


http://www.zuendstoff-clothing.de/de/Fair-Trade-Kleidung/p-SEO_Fair_Trade_Kleidung

http://fairtragen.de

http://www.fairkaufen.net/Kleidung-Fairtrade-Bio.html

http://www.fairtragen.de/

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verpflichtet »jeden einzelnen« und »alle Organe der Gesellschaft« zur Achtung und Förderung der Menschenrechte beizutragen. Dies schließt private Unternehmen ein. Auch wir VerbraucherInnen tragen eine Mitverantwortung dafür, ….

dazu mehr auf der Homepage von AMNESTY INTERNATIONAL :

www.amnesty.de/umleitung/2005/deu05/058?lang=de%26mimetype%3Dtext%2Fhtml

Human Rights & Dirty Clothes

Human Rights & Dirty Clothes

Für Kleidungsstücke von H&M wird unter anderem auch Baumwolle aus Usbekistan verwendet. Kinderarbeitsschutz- und Menschenrechtsverletzungen sowie der Einsatz von gesundheits- und umweltschädlichen Pflanzenschutzmitteln sind dort beim Baumwollanbau an der Tagesordnung.

Bittere Realität hinter unseren Billig-Klamotten

• 25 % aller weltweit verwendeten Insektizide und 11 % aller Pestizide werden in der Baumwollproduktion eingesetzt, obwohl der Baumwollanbau nur 2,4% der weltweiten Agrarnutzflächen ausmacht.

• viele dieser Pflanzenschutzmittel sind hochwirksame Nervengifte, die früher als Chemiewaffen eingesetzt wurden.

• täglich sterben nach Schätzungen der WHO ca. 70 Feldarbeiter an den Folgen des Pestizid- und Insektizideinsatzes, der Großteil davon sind Kinder unter 14 Jahren.

• weitere geschätzte 80 Fabrikarbeiter sterben täglich, weil die mit Pflanzenschutzmitteln vollgesogene Baumwolle die Luft in Lagerhallen und Arbeitsräumen verpestet.

• allein in Indien begingen seit 1998 über 40000 Bauern Selbstmord, weil sie keinen Ausweg aus ihrer Verschuldung bei Gentechnologiefirmen sahen.


Hinter jeder dieser Zahlen steckt ein menschliches Schicksal…

450.000 Kinder
arbeiten jährlich auf den Baumwollfeldern Usbekistans. Unfreiwillig und unbezahlt müssen sie bis zu 12 Stunden am Tag Baumwolle pflücken, wobei sie dauerhaft mit lebensgefährlichen Pestiziden in Berührung kommen.
Usbekistan ist einer der größten Baumwolllieferanten von H&M.

80-90 Stunden
arbeiten Näherinnen in Bangladesch pro Woche. Menschenunwürdiges Gehalt und Misshandlungen durch die Vorarbeiter sind ihr Alltag.
H&M lässt seine Kleidungsstücke hauptsächlich in Billiglohnländern wie Bangladesch nähen.

3.440.000.000 €
war der Bruttoumsatz von H&M in Deutschland im Jahr 2010. Er ist um 12% gestiegen und macht ein Viertel des Gesamtumsatzes aus.
Deutschland ist somit wichtigstes Expansionsland von H&M.

Es ist an der Zeit das zu ändern!

Detailiertere Informationen hier:


http://www.greenaction.de/beitrag/zwischen-menschenrechtsverletzung-und-greenwashing

http://www.inkota.de/garib/

www.mdz-moskau.eu/print.php?date=1134067852

Augen auf!Mund auf!

Auch wenn wir die Augen ganz fest zusammen kneifen, unsern moralischen Verstand von Frusteinkauf und dem kurzen Glücksgefühl vernebeln lassen, Ausbeutung, Menschenrechtsverletzung, Kinderarbeit und Umweltzerstörung hört nicht auf, wenn wir so tun als gäb´s sie nicht. Wir unterstützen all dies -mit dem Kauf konventioneller Produkte aktiv, und mit unserem Schweigen in einer passiven Form.
Dies ist ein Aufruf die Freiheit, die unsere Demokratie bietet zu nutzen, Partizipation bitte- redet!! Erzählt allen die ihr kennt, dass Näherinnen, Kinder die Baumwolle ernten -Millionen Menschen unter denen viele Kinder sind, unter den Bedingungen der Textilindustrie leiden. Die Tatsache dass nahezu jedes T-Shirt dass wir Menschen der Industrieländer tragen unter Schmerzen der Produzenten entstanden ist, ist kein Zustand der hingenommen werden muss und kann. Wir sind als mündige Verbraucher und Menschen mit ethnischem Gewissen dazu in der Lage es zu ändern. Und da wir nur bei uns selbst anfangen können, passt hier die Frage, besser heute als morgen?! ganz gut. …

http://www.better-merchandising.de/Textilien/de/weitere-Informationen.html